Meinungen zu Vorträgen von Prof. Dr. Peter Buxmann
Gründer von Genow.ai
Peter Buxmann ist Gründer des Startups Genow.ai und hat sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt, die Leistungsfähigkeit der KI zur Verbesserung von Geschäftsprozessen zu nutzen.
Peter Buxmann über die Gründerstory
Eine bessere Work Life Balance war nicht unser Ziel, als wir vor zwei Jahren unser Deeptech-Startup Genow aus der TU Darmstadt heraus gegründet haben: Wir, das sind: Dr. Sara Jourdan, Adrian Glauben, Dr. Timo Koppe und ich. Vielmehr wollten wir eines der drängendsten Unternehmensprobleme der heutigen Zeit lösen – die sehr zeitintensive Suche nach Informationen, die zum Beispiel in SharePoint, Confluence, Datenbanken oder ERP-Systemen verteilt sind. Mit unserer AI Knowledge Agent Plattform können Unternehmen hochpräzise Agenten konfigurieren, die tiefe Einblicke in vorhandenes Wissen systemübergreifend liefern und daraus neue Inhalte generieren. Wissensagenten lassen sich flexibel für Bereiche wie Sales, HR, Compliance, Engineering und viele weitere einsetzen und lernen vom Feedback der jeweiligen Fach-Expertinnen und -Experten.
So die Vision und der Markt bzw. die Kundennachfrage gaben uns Recht. Wir sind heute stolz darauf, dass wir die erste Phase unseres Startups ohne externe Finanzierung geschafft und uns vollständig aus Kundenprojekten heraus finanziert haben. Dafür haben Sara, Adrian und Timo sehr hart bis in die Nacht hinein gearbeitet. Ich habe ihnen dabei geholfen und Kundenkontakte vermittelt, was gut funktioniert hat.
Nach einem Jahr ging es für uns in die erste Finanzierungsrunde. Wir schlossen eine Seed-Runde mit dem High-Tech Gründerfonds und BMH Hessen über 1,65 Millionen Euro. Die Zusammenarbeit mit den Investoren ist freundschaftlich und auf Augenhöhe. Danke insbesondere an Felix Assion und Sebastian Schnell.Die Finanzierungsrunde gibt uns die Chance weiter zu wachsen – sowohl beim Personal als auch bei den Kunden. Sara, Adrian und Timo haben die Geschäftsführung übernommen und machen das einfach fantastisch. Ich freue mich sehr über unsere Erfolge sowie unser super Verhältnis – an der Uni war ich noch Chef von den Dreien. Wir treffen uns regelmäßig im Zwei-Wochen-Rhythmus, um über die aktuelle Geschäftslage, die Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl, gemeinsame Newsletter, Kundenakquise und vieles mehr zu sprechen. Die Themem gehen uns nicht aus, wenn etwas knapp ist, dann die Zeit. Nach der Seed Runde nichts Neues: weiter keine verbesserte Work Life Balance in Sicht – und es macht weiter sehr viel Spaß!
Einen ausführlichen Bericht zur Gründerstory finden Sie HIER.















